Mario Panizzut ist am 22. Juli 1968 in Venedig geboren.

 

Schon als sehr kleines Kind zeigt er Interesse für Glocken und mit zirka drei Jahren besteigt er zum ersten Mal, durch seinen Vater Giuseppe begleitet, den Markusturm.

 

Seitdem beginnt seine große Leidenschaft für jene Glocken, die ihm grandios und spektakulär scheinen, und er bindet sich eigenartig an jeder Glocke. Wie er sagt "es ist so, als ob jede Glocke immer etwas Neues zu erzählen hätte, jedesmal wenn ich sie läuten höre".

 
 

 

 

Graziano, Gianni, Stefano, Maurizio, Alessandro, Massimo, Davide, Gina und Felice arbeiten abwechselnd im Glockenturm im Laufe der achtziger Jahren. Unter ihnen und Mario entsteht eine besonders freundschaftliche Beziehung.

 

Oft nach den Unterrichten geht Mario zum Markusturm. Durch die gegenseitige Vertrauensbeziehung mit den Aufsehern unterstützt beginnt er, die ersten Forschungen und Tonaufnahmen (am Anfang primitiv, dann immer genauer) durchzuführen und, mit dem Erlaubnis der Aufseher, kann er zur Attika Zutritt haben, so dass er die Glocken, insbesondere an den Feiertagen, betätigen kann. Außerdem studiert er Texte, einige davon antik, die von der Prokuratie St. Markus oder von der Landesbibliothek Marciana zur Verfügung gestellt werden.

 

 

 

Zu der Zeit beginnt er, sein erstes Büchlein zu schreiben, wo er all seine Notizen sammelt und welches er mit der Zeit aktualisieren und verbessern wird. Ihm fehlt es nicht an Fantasie und mit Zeichnen kommt er nicht schlecht zurecht. Daher kann er seine Texte mit freihändigen Zeichnungen, Skizzen, schematische Tafeln, die meisten mit Bleistift, andere mit Pastell, verzieren.

 

Sein Interesse beschränkt sich aber nicht auf die Markusglocken, sondern verbreitert er seine Recherchen auf andere Glocken der Stadt und fragt den Pfarrern (manche davon zeigen sich oft widerwillig), ob er die Glockentürme hinauf gehen kann, um Daten und Inschriften sammeln zu können.

 

Das hätte sich aber als ein gegenseitiger Gefallen erwiesen, da er den Turm nicht als Tourist, sondern als "Glockenfreund" hinaufgeht, und kann somit den Pfarrer über den Zustand der Glocken und ihre allgemeine Mechanik auf dem Laufenden halten.

 

Ende der 80er Jahre lernt Mario die einzigen Glockengießereien der Region Veneto kennen: "Colbachini" in Padova und "De Poli" in Vittorio Veneto.

 

 

Dank der Unterstützung der Inhaber (Giovanni Aldinio-Colbachini bzw. Ing. Ettore Marchesin) und der Belegschaften werden seine Kenntnisse gefördert und er kann sogar einige Geheimnisse für die Verwirklichung einer so alten und faszinierenden Technik entdecken: die Kunst des Gießens.

 

Nun sind Analysen und Katalogisierung vervollständigt worden und dank moderner Technik ist das ganze Material auf Datenträger gesammelt worden, so dass es allen Interessenten an diesem originalen und ungewöhnlichen Thema verwendbar und angenehm gemacht werden kann.

 

 

 

 

 

 

 

Einige Zeichnungen des jungen Marios

Bildergalerie


 

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Videos

 

 

Der echte Klang der Markusglocken
 

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